Judocus-Vredis-Gasse

Judocus-Vredis-Gasse:

Im Projekt „Innenstadt Vreden“ hatte der Arbeitskreis „Erleben“ vorgeschlagen, die Gasse zwischen Musikschule und Wassermühlenstraße in „Judocus-Vredis-Gasse“ zu nennen. Das wurde umgesetzt.
Erinnert wird an den aus Vreden stammenden Mönch, der um 1475 herum als Jost Pelser geboren wurde. Unter dem lateinischen Namen Judocus Vredis trat er 1493 in das Kartäuserkloster Weddem beim Dülmen ein. Ungeachtet des strengen und asketischen monastischen Lebens war das Mönchskloster zu Beginn des 16. Jahrhunderts auch ein Ort lebendiger Kunstproduktion. Kunstschaffender Judocus Vredis, der später Prokurator, dann Prior des Kartäuser-Konvents war, schuf in Weddem in einem eigenen Werkstattbetrieb eine Fülle von kleinformatigen, feinteiligen Reliefs aus Pfeifenton.