Klarissenhagen

Klarissenhagen:

Diese Straße wurde 1929 nach dem früher an dieser Straße gelegenen Klarissenkloster benannt. „Hagen“ bedeute soviel wie Hecke und damit ursprünglich eine von Hecken oder Mauern eingehegte Straße.

Vor 1929 hieß die Straße „Bloote Gatt“. Den Ursprung dieser Bezeichnung konnte sich bei der Stadtverordnetenversammlung niemand erklären. Die Vermutung, es habe „Blutgasse“ geheißen, weil dort einst ein Schlachthaus gestanden haben soll, wurde als nicht belegbar verworfen. Aus ästhetischen Gründen nannten die Stadtverordneten das „Bloote Gatt“ zu Klarissenhagen um.

1651 wurden aus Oldenzaal ausgewanderte Klarissen angesiedelt, das Kloster wurde 1811 aufgehoben. Es lag unmittelbar südlich des Franziskanerklosters.